Die Projektpartner: Eine gute Mischung von Disziplinen, Institutionen und Praxis

Die Ostschweizer Fachhochschule (OST) leitet das Projekt. Mit ihrem Hintergrund in den Bereichen Raumentwicklung und Dienstleistungen von allgemeinem Interesse bringt die OST eine anwendungsorientierte Planungsperspektive mit einem klaren Fokus auf die Umsetzung und den Transfer in die Gemeinden ein. Die engen Verbindungen der Hochschule zur Planungspraxis und zu Behörden stellen sicher, dass COBASI von Anfang an auf realen Herausforderungen basiert.

Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) ergänzt das Projekt um eine starke Forschungsperspektive in den Bereichen Governance, Politikintegration und Raumanalyse. Die Expertise der WSL liegt im Verständnis der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Politikbereichen, Akteuren und institutionellen Rahmenbedingungen auf verschiedenen Ebenen. Innerhalb von COBASI ist diese Perspektive unerlässlich für die Analyse der Bedingungen, die die Integration von Baukultur und Dienstleistungen von allgemeinem Interesse in der ländlichen Schweiz ermöglichen oder behindern.

Die Haute école spécialisée de Suisse occidentale (HES-SO) bringt ihr Fachwissen in den Bereichen Architektur und Baukultur ein. Ihr Schwerpunkt liegt auf der gebauten Umwelt, der Architektur, den räumlichen Qualitäten und der kulturellen Dimension von Transformationsprozessen. Die HES-SO spielt eine Schlüsselrolle bei der Analyse von Best-Practice-Beispielen, der Entwicklung von Typologien und der Übersetzung von architektonischer und räumlicher Qualität in Kriterien, die über einzelne Projekte hinaus diskutiert und angewendet werden können.  

Als Umsetzungspartner verankert das Schweizerische Zentrum für Berggebiete (SAB) COBASI fest in der Praxis. Das SAB vertritt ländliche und Berggemeinden und bringt fundierte Kenntnisse über regionale Entwicklung, politische Prozesse und die Realitäten vor Ort mit. Seine Rolle ist entscheidend, um das Projekt mit den Gemeinden zu verbinden, Co-Creation-Prozesse zu unterstützen und sicherzustellen, dass die Ergebnisse in politische Empfehlungen einfließen und ein Netzwerk von Praktikern aufgebaut wird.

  

Gemeinsam spiegelt das Konsortium das Kernanliegen von COBASI wider: Baukultur und Dienstleistungen von allgemeinem Interesse durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und enge Praxisbezüge miteinander zu verbinden. Durch die Kombination verschiedener Forschungseinrichtungen mit einem umsetzungsorientierten Praxispartner schafft COBASI die Voraussetzungen für die Generierung von Wissen, das nicht nur analytisch fundiert, sondern auch relevant, übertragbar und für ländliche Gemeinden umsetzbar ist.

 

The Partnership: Bringing Disciplines, Institutions and Practice Together

The Eastern Switzerland University of Applied Sciences (OST) leads the project. With a strong background in spatial development and services of general interest, OST contributes an applied planning perspective with a clear focus on implementation and transfer to municipalities. The university’s close links to planning practice and public authorities ensure that COBASI remains grounded in real-world challenges from the outset. 

The Swiss Federal Institute for Forest, Snow and Landscape Research (WSL) adds a strong research perspective on governance, policy integration and spatial analysis. WSL’s expertise lies in understanding how different policy domains, actors and institutional frameworks interact across scales. Within COBASI, this perspective is essential for analysing the conditions that enable or hinder the integration of Baukultur and services of general interest in rural Switzerland. 

The Haute école spécialisée de Suisse occidentale (HES-SO) contributes architectural and Baukultur expertise. Its focus is on the built environment, architecture, spatial qualities and the cultural dimension of transformation processes. HES-SO plays a key role in analysing good-practice examples, developing typologies and translating architectural and spatial quality into criteria that can be discussed and applied beyond individual projects. 

As an implementation partner, the Swiss Center for Mountain Regions (SAB) anchors COBASI firmly in practice. SAB represents rural and mountain municipalities and brings deep knowledge of regional development, political processes and on-the-ground realities. Its role is crucial for connecting the project to municipalities, supporting co-creation processes and ensuring that results feed into policy recommendations and establishing a networks of practitioners.  

 

Together, the consortium reflects the core ambition of COBASI: to connect Baukultur and services of general interest through interdisciplinary collaboration and close engagement with practice. By combining different research institutions with an implementation-oriented practice partner, COBASI creates the conditions for generating knowledge that is not only analytically robust, but also relevant, transferable and actionable for rural municipalities. 

Autoren

Dirk Engelke

Was ist Ihr beruflicher Hintergrund und welche Perspektive bringen Sie in das Projekt ein? Ich bin Raumplaner und Professor an der Fachhochschule Ostschweiz (OST). Meine Arbeit liegt an der [...]

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