Projektpartner: Eine gute Mischung von Disziplinen, Institutionen und Praxis

Das Projekt COBASI basiert auf der Überzeugung, dass die Transformation der Baukultur und des Service public in einem weiteren Verständnis nicht aus einer einzigen disziplinären oder institutionellen Perspektive angegangen werden kann. Das Projekt bringt daher ein Konsortium zusammen, das komplementäre Fachkenntnisse in den Bereichen Architektur, Raumplanung, Governance, Regionalentwicklung und Umsetzung vereint. Forschung und Praxis sind bewusst miteinander verflochten.

 

Die Ostschweizer Fachhochschule (OST) leitet das Projekt. Mit ihrem Hintergrund in den Bereichen Raumentwicklung und Service public in einem weiteren Verständnis bringt die OST eine anwendungsorientierte Planungsperspektive mit einem klaren Fokus auf Umsetzung und Transfer in die Gemeinden ein. Die engen Verbindungen der Hochschule zur Planungspraxis und zu Behörden stellen sicher, dass COBASI von Anfang an auf realen Herausforderungen basiert.

Projektteam:

  • Dirk Engelke (OST)
  • Mirjam Iselin (OST)
  • Fabian Schweizer (OST)

 

Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) ergänzt das Projekt um eine starke Forschungsperspektive zu Governance, Politikintegration und Raumanalyse. Die Expertise der WSL liegt im Verständnis der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Politikbereichen, Akteuren und institutionellen Rahmenbedingungen auf verschiedenen Ebenen. Innerhalb von COBASI ist diese Perspektive unerlässlich für die Analyse der Bedingungen, die die Integration von Baukultur und Dienstleistungen von allgemeinem Interesse in der ländlichen Schweiz ermöglichen oder behindern.

Projektteam:

  • Marco Pütz (WSL)
  • Stephanie Schwab Cammarano (WSL)

 

Die Haute école spécialisée de Suisse occidentale (HES-SO) bringt ihr Fachwissen in den Bereichen Architektur und Baukultur ein. Ihr Schwerpunkt liegt auf der gebauten Umwelt, der Architektur, den räumlichen Qualitäten und der kulturellen Dimension von Transformationsprozessen. Die HES-SO spielt eine Schlüsselrolle bei der Analyse von Good-Practice-Beispielen, der Entwicklung von Typologien und der Übersetzung von architektonischer und räumlicher Qualität in Kriterien, die über einzelne Projekte hinaus diskutiert und angewendet werden können.

Projektteam:

  • Julie Riondel (HES-SO)
  • Séréna Vanbutsele (HES-SO)

 

Als Umsetzungspartner verankert die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) das Projekt COBASI fest in der Praxis. Das SAB vertritt ländliche und Berggemeinden und verfügt über fundierte Kenntnisse in den Bereichen Regionalentwicklung, politische Prozesse und lokale Gegebenheiten. Seine Rolle ist entscheidend, um das Projekt mit den Gemeinden zu vernetzen, Ko-Kreations-Prozesse zu unterstützen und sicherzustellen, dass die Ergebnisse in politische Empfehlungen einfliessen und ein Netzwerk von Praktikern aufgebaut wird. 

Projektteam:

  • Thomas Egger (SAB)
  • Peter Niederer (SAB)

 

Gemeinsam spiegelt das Konsortium das zentrale Ziel von COBASI wider: Baukultur und Service public in einem weiteren Verständnis Interesse durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und enge Praxisbezüge miteinander zu verbinden. Durch die Kombination verschiedener Forschungseinrichtungen mit einem umsetzungsorientierten Praxispartner schafft COBASI die Voraussetzungen für die Generierung von Wissen, das nicht nur analytisch fundiert, sondern auch relevant, übertragbar und für ländliche Gemeinden umsetzbar ist.

 

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